Cézanne und die Moderne

Katalog zur Ausstellung 1999

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Artikel-Nummer 10029
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Beschreibung

Paul Cézanne, zu modern für seine Zeit

Paul Cézanne, heute ein grosser und wichtiger Name in der Kunstgeschichte, trug zeitlebens einen Kampf um Anerkennung aus. An der Ecole des Beaux-Arts wurde er zweimal abgewiesen. Zum Pariser Salon wurde er erst spät zugelassen und seine Gemälde in oberster Reihe in einer ganz dunklen Ecke präsentiert. Der Initiative von Napeleon dem III. und einiger seiner Künstlerfreunde ist es zu verdanken, dass der "Salon des Refusés" gegründet wurde. Hier hatte Paul Cézanne eine Plattform für seine Werke gefunden. Bei Kunstkritikern löste das Projekt jedoch nicht viel mehr als Hohn und Spott aus.

Paul Cézanne wird unterschiedlichen Stilrichtungen zugeordnet. Er war geprägt vom Realismus, suchte zugleich nach impressionistischen Ausdrucksformen und fand so zu seiner eigenen, neuen Bildsprache. Er brach mit den von Vertretern der akademischen Kunst aufgestellten Regeln. Künstlerkollegen wie Pissarro, Monet und Renoir, sowie der Galerist Ambroise Vollard zählten zu den wenigen, denen sich Cézannes Schaffen erschloss. Sie waren zugleich auch die ersten Käufer seiner Gemälde. Er beeinflusste Maler sehr unterschiedlicher Stilrichtungen wie Pablo Picasso, Henri Matisse Georges Braque und André Derain. Cézanne zählt mit seinem sehr komplexen künstlerischen Werk aus kunsthistorischer Sicht zu den Wegbereitern der Klassischen Moderne.

Produktinfos

Details Der Katalog umfasst 140 Seiten mit 76 Farbabbildungen. Mit einem Beitrag von Gottfried Boehm.
Ausgabe Gebundene Ausgabe
Sprache Deutsch